Norwegens Fjorde

Willkommen an Bord!

Wir nehmen Sie heute, auf eine wundervolle Kreuzfahrt durch die sagenhafte Fjordwelt Norwegens, mit.
Unser Schiff MS Artania und Phoenix Reisen erwarten uns im Cruiseterminal an der Columbuskaje in Bremerhaven.

 

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Kapitän auf unserer Gruppenreise ist kein geringerer als Morten Hansen.

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Unsere Reisegruppe hat das Glück, dass an diesem Tag auch MS Albatros und MS Amadea in Bremerhaven an der Columbuskaje liegen. Ein besonderes Spektakel erwartet uns gleich nach dem Check In. Wir sind rechtzeitig da gewesen und somit mussten wir nicht anstehen.

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Nachdem alle Gäste es ziemlich schnell an Bord geschafft haben, habe ich persönlich große Lust MS Amadea das Flaggschiff von Phoenix Reisen und das Traumschiff des ZDF zu besuchen.

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MS Amadea ist ein kleines aber feines Schiff. Die kleinen Bars, Eckchen und Kuschelwinkel machen das Traumschiff, meiner Meinung nach, aus. Alles ist einfach von angenehmer Größe. Das Restaurant wirkt sehr elegant aber dennoch gemütlich. Es wird bereits ein köstliches Kuchenbuffet für die anreisenden Gäste vorbereitet. Leider muss ich auch bereits wieder zurück auf die Artania, da wir als erstes Schiff Bremerhaven verlassen werden.

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Abschiedswinken, Auslaufen, Abfahren, Ablegen… wie immer es jeder nennen mag, es ist etwas ganz Besonderes, wenn ein Schiff den Hafen verlässt. Gänsehaut und Emotion pur. Unter den Klängen der Auslaufmusik „Audemus“ gleitet MS Artania vorbei an der „weißen Lady“ MS Albatros und dem schönsten aller Traumschiffe, der MS Amadea.

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Unser erster Urlaubstag beginnt völlig entspannt, denn es ist ein Tag auf See. Unsere Gruppe hat am späten Vormittag eine Einladung auf die Brücke bekommen und so freuen sich unsere Gäste auf einen spannenden Vormittag.

Wir haben herrliches Wetter und auf dem Lido Deck wird in riesigen Pfannen leckerste Paella zubereitet.

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Am Abend begrüßt Kapitän Hansen alle Gäste beim traditionellen Willkommenscocktail.
Unsere Reisegruppe hat sich für diesen Abend, aber sicher auch heimlich für das Erinnerungsfoto mit dem Kapitän, besonders chick gemacht.

Die Fjorde sind nicht nur im Frühling und Sommer spannend, auch der norwegische „Indian Summer“ hat seine Besonderen Reize.

Unser erstes Ziel ist Flåm. Das Dörfchen  mit etwa 450 Einwohnern liegt am Ende des Aurlandsfjords, welcher ein Seitenarm des großen Sognefjords ist. Dieser wiederum ist der längste und auch tiefste Fjord Europas.

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Eine der berühmtesten Aktivitäten ist die Fahrt mit der Flåmbahn.  Die Fahrt beginnt in Flåm und endet nach knapp einer Stunde in der Gebirgsbahnstation Myrdal auf 867m. Die Flåmbahn ist eine der steilsten Bahnstrecken der Welt auf Normalspur .

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Die Zugfahrt führt Sie durch eine fantastische Natur, vobei an abfallenden Felswänden, schäumenden Wasserfällen und durch 20 Tunnel.

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Etwa nach einer halben Stunde Fahrt hält der Zug am sagenumwobenen Wasserfall Kjosfossen. Der Sage nach sollte Huldra, die Männer mit ihrem lieblichen Gesang in den Berg locken, auf dass diese nie mehr gesehen wurden. Dieser Wasserfall ist eines der beliebtesten Fotomotive und während der der Sommermonate erscheint Huldra den Besuchern um diese mit ihrem Gesang zu betören.

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Unser Tipp:
Für alle unter Ihnen, die sehr sportlich sind und gerne Fahrrad fahren, die können sich an der Bahnstation ein Mountain Bike mieten und mit diesem zu Tal fahren. Nur für sehr geübte Fahrradfahrer. Der erste Abschnitt der Strecke ist ziemlich anspruchsvoll. Es ist aber eine spannende Fahrt durch wilde Natur. Sie haben während des kurzen Stopps (etwa 15min)  an der Bahnstation Myrdal die Möglichkeit nachzufragen, ob überhaupt Fahrräder vorhanden sind, ansonsten müssen Sie wieder mit dem Zug ins Tal. Die Fahrt mit der Flåmbahn zählt zu einer der Top 10 Zugreisen in Europa.

Da ich schon einige Male in Flåm war, habe ich mich für eine kleine Wanderung zum Wasserfall „Brekkefossen“ entschieden. Es ist eine sehr einfache Wanderung, die je nach Tempo etwa 1,5 bis 2 Std. dauert.

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Unsere Kreuzfahrt durch das Land der Fjorde führt uns weiter nach Ålesund. Dort werden einige Gäste, für die Überlandtour nach Geiranger, von Bord gehen. Es ist nur ein kurzer Stopp früh am Morgen und daher keine Zeit um an Land zu gehen. Ålesund ist aber eine nette Kleinstadt und wenn man Zeit hat, auf jeden Fall wert um einen Spaziergang zu unternehmen.

Unser Tipp:
Wenn Sie zum ersten Mal Geiranger besuchen, genießen Sie die Einfahrt in den Fjord. Besonders in den Morgenstunden liegt eine ganz besondere Stimmung in der Luft, die Lichtverhältnisse sind mystisch und die Musik von Edward Grieg, die an den Außendecks gespielt wird, sorgt zusätzlich für Gänsehautfeeling.

Wir verlassen Ålesund und nehmen Kurs auf Geiranger. Langsam, fast ehrfürchtig gleitet unsere „Grand Lady“ erst durch den Storfjord, weiter durch den Sunnylvsfjord bis hin zum mächtigen Eingang des Geirangerfjord. Jetzt wird es richtig spannend.

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In der Ferne erkennen wir bereits den Wasserfall „Brautschleier“ und dahinter fast noch im Verborgenen die Wasserfälle der „Sieben Schwestern“ die 250m senkrecht, in den Fjord stürzen.

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Auf der gegenüberliegenden Fjordseite befindet sich der Wasserfall  „Der Freier“, dessen Form einer Whiskyflasche ähnlich sieht. Der Sage nach waren alle der sieben Schwestern unverheiratet und der Freier hielt bei jeder um deren Hand an. Die Schwestern wiesen ihn jedoch ab, daraufhin griff der Freier zur Flasche und verfiel dem Alkohol.

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Die Fahrt durch den Fjord ist ein beeindruckendes Erlebnis. Wilde Natur, schroffe Felsen, ständig wechselnde Lichtverhältnisse und die beobachtenden Blicke der Trolle, die man in den kahlen Felsen zu erkennen glaubt, lassen diese Kreuzfahrt zu einem mystischen Erlebnis werden.

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Am Ende des Fjords erkennen wir bereits das kleine Dorf Geiranger. Es liegt so ruhig und entspannt vor uns, ganz als ob die Bewohner schon im Winterschlaf wären. Begrüßt wird die „Grand Lady“ mit Salutschüssen aus einer Kanone.

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Auf Wunsch unserer Reisegruppe habe ich hier eine private Tour zu den wichtigsten Aussichtpunkten wie Adlerkehre und Flydalsjuvet organisiert. Dies ist ein verkürzter Ausflug und unseren Gästen bleibt auch noch genügend Zeit um das kleine idyllische Örtchen Geiranger selbst zu erkunden.

Um schneller an Land zu gelangen, wurde für die Kreuzfahrtgäste der Artania der Seawalk bestellt. Dieser ersetzt die Tenderboote wenn das Schiff auf Anker liegt.

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Unsere Fahrt führt uns erst entlang des Geirangerfjords und dann über 11 Serpentinen, die sich wie eine Schlange den Berg hinaufwinden, zu unserem ersten Stopp der Adlerkehre. Auf etwa 600m Höhe hat man hier eine wunderbaren Blick auf den Fjord. Dies ist übrigens auch die einzige Straße, die in den Fjord führt. In den Wintermonaten ist diese auch manchmal gesperrt, dann kann Geiranger nur über die Wasserstraße erreicht werden.

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Diese ständig wechselnden Lichtverhältnisse sind einfach etwas grandioses. Wir haben von Sonnenschein über Regen und Wind an diesem Tag alles erlebt.

Unsere Tour führt uns wieder nach Geiranger zurück und den Berg hoch zum Flydalsjuvet. Von hier hat man einen imposanten Blick auf Geiranger, den Fjord und die Kreuzfahrtschiffe.

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Die Aussichtspunkte befinden sich auf zwei Plateaus, die durch einen Weg verbunden sind.  Auf dem unteren Plateau steht der „Fjordsetet“, oder auch Königsstuhl genannt, dieser wurde von Königin Sonja 2003 enthüllt.

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Diese Aussichtsplattform ist wirklich grandios und sehr viele, auch ich begeben sich für die tollsten Aufnahmen in gesperrtes Gelände. Ich habe mich nicht unbedingt wohl dabei gefühlt und würde es auch nicht empfehlen es nachzumachen. Ich muss aber dazusagen, dass unser einheimischer Reiseleiter uns dieses Motiv gezeigt hat und er uns auch angewiesen hat, WAS und WIR wir es machen müssen, damit es richtig spektakulär aussieht. Etwas mulmig war mir schon dabei…….

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Unser Tipp:
Mieten Sie sich ein E-Auto und fahren Sie selber hoch zu diesem Aussichtspunkt. Eine Stunde gibt es ab etwa 88 €. Diese Fahrzeuge kann man vor Ort mieten, bisher waren immer genügend da. Fotocredit E-Mobility!

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Auf diesem Bild sehen Sie eine eigenartige Straßenkonstruktion. Diese finden Sie, wenn Sie nach Flydalsjuvet der Straße etwa 2km folgen. Dieser Knotenpunkt wurde 1882 errichtet und entstand durch die Arbeiten an der Geiranger-Straße. Man wollte an Höhe gewinnen und über schwierige Geländehinderungen hinwegkommen. Die aus Stein gebaute Konstruktion zeugt von hervorragender Ingenieurkunst und ist ein wichtiger Gedenkstein an die Geiranger Straßenpioniere.

Für alle die Geiranger eigenständig erkunden möchten, ist eine kleine Wanderung/ Spaziergang zum Wasserfall Storfossen geradzu perfekt. Über 327 Stufen geht es hoch hinauf, ganz nah am Wasserfall entlang.

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Zwischendurch gibt es immer wieder Aussichtsplattformen unter denen das Wasser spektakulär zu Tal stürzt. Beginnen Sie Ihren Ausflug hinter dem Camping Platz, Endpunkt der Wanderung wäre das Fjordzentrum – welches auch sehr interessant ist.

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Einen Besuch wert ist auch die Schokothek – „Geiranger Sjokolade“ – die bekannt ist für handgezogene Schoko, sowie das Lokal „Posten“ (altes Postamt) am Hafen. Testen Sie dort die Fischsuppe.

Solltet Ihr euch für einen Phoenix Ausflug entscheiden, würde ich  die Fahrt auf den Berg Dalsnibba sehr empfehlen. Es erwartet Sie eine einzigartige, berauschende Aussicht. Wenn Sie etwas Glück haben, liegt auch noch oder schon wieder Schnee.

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Pünktlich um 20 Uhr verabschieden wir uns von Geiranger und nehmen Kurs auf Bergen.

Die Stadt Bergen ist umgeben von Schären und Fjorden. Das wohl bekannteste Bild von Bergen sind die bunten Holzhäuser – „Bryggen“. Sie stehen an der alten Landungsbrücke, die in der Hansezeit ein wichtiger Stützpunkt war. Der Komponist Edvard Grieg war sicher einer der berühmtesten Bewohner von Bergen.

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Wir haben eine österreichische Auswanderin als Reiseleiterin gebucht und sie führt unsere Gruppe durch Stadt.

Als Ausklang des Stadtrundganges haben wir einen Tisch in der Fischhalle reserviert. Dort werden wir norwegische Köstlichkeiten probieren.

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Bergen kann man sehr gut, auch ohne Reiseführer erkunden. Man muss sich dann eben mit der Stadt selber auseinandersetzen und bekommt auch nicht so viel Hintergrundwissen vermittelt, als wenn man einen Ausflug mit Phoenix machen würde. Die Stadt ist sehr übersichtlich und nette Shops säumen die Straße.

Unser Tipp:
Fahren Sie mit der Fløibahn auf den Berg Fløyen. Von diesem Gipfel haben sie einen wunderschönen Blick auf die Schären rund um Bergen sowie auf die Stadt selber. Bei Schönwetter ein „must do“. Die Talstation dieser Zahnradbahn liegt mitten in der Stadt und ist vom Schiff, zu Fuß, etwa 10 min entfernt. Die Fahrt nach oben dauert etwa 6 min. Auf 320m ü.d. M. erwartet Sie nicht nur ein herrlicher Fernblick, sondern Sie finden auch tolle Wanderwege vor.

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Um 20:00 verlassen wir Bergen und freuen uns auf den nächsten Halt in Stavanger. Bevor wir aber in Stavanger ankommen, verlassen uns früh am Morgen in Lysebotn Gäste der Überlandtour. Wir bleiben an Bord und kreuzen mit unserer MS Artania durch den Lysefjord.  Eines der schönsten Fotomotive ist das Felsmassiv des Kjerag. Spektakulär überragt er mit seinen 1084 m den Fjord, deswegen wird er auch Majestät genannt. In mitten einer Spalte steckt ein großer Monolith etwa 1000m über dem Lysefjord. Da ich keine Wanderung dort hin gemacht habe, habe ich leider kein persönliches Foto für euch, aber Fotolia hat es allemal.

Kjerag Rock (Kjeragbolten) in Lysefjord Cliff,Norway

Leider spielt das Wetter nicht wirklich mit und so sehen wir das bekannte Felsplateau „Preikestolen“ oder auch Kanzel genannt nur in Regen und Nebel. Schade, aber man kann dennoch erkennen wie atemberaubend der Blick, bei Schönwetter, über den gesamten Fjord sein könnte.

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Schweren Herzens hat die Schiffsführung aufgrund der Wettersituation beschlossen, dass der Frühschoppen in der Lobby veranstaltet wird. Viele Leckereien und den Gästen hat es auch so gefallen.

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Bevor wir in Stavanger anlegen, bekommt unsere Gruppe, von der Küchenchefin höchstpersönlich, noch eine kleine Führung durch die Küche. Ich finde die Logistik in der Bordküche immer wieder spannend.

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Pünktlich um 13:00 legen wir in Stavanger an und unser Kapitän freut sich sicher auf trockene Kleidung danach.

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Ehrlich gesagt, wie ihr wahrscheinlich schon bemerkt habt, ich liebe diese Erinnerungsfoto des Bordfotografen.

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In der Zwischenzeit hat es auch aufgehört zu regenen und manchmal blitzt sogar die Sonne durch. Meine Gruppe und ich unternehmen einen Stadtspaziergang.

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Stavanger ist die 4. größte Stadt in Norwegen und bekannt auch als Erdöl Metropole in Norwegen. Rund um die Stadt bietet das Umfeld vielfältige, ursprüngliche Natur, steile Berge, romantische Fjorde bis hin zu langen Stränden.

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Bekannt ist Stavanger auch für das „Gamle Stavanger“ mit den wundervoll, idyllischen, weissen Holzhäusern. Leider wurde bei einem Brand der Großteil davon zerstört. Die Stadtväter sind aber um dieses Viertel sehr bemüht, haben es unter Denkmalschutz gestellt und komplett renoviert. Ein Spaziergang durch diesen Stadteil ist Pflicht. Dieser alte Stadtteil liegt etwa 5 Min. vom Schiffsliegeplatz entfernt.

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Unser Tipp:
Besuchen Sie das Schifffahrtsmuseum. Sehr spannend mit vielen Raritäten.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Für mich stand Stavanger, auf einer Fjordreise, zum ersten Mal auf dem Programm und ehrlich, mir hat es total gut gefallen. Wenn ihr mal eine Reise in die Fjorde unternehmt, dann ist hoffentlich Stavanger auf dem Routenplan.

Am Abend legen wir in Stavanger ab und nehmen Kurs auf unseren letzten Hafen dieser Reise.

Kristiansand erwartet uns ebenfalls mit Regen. Da es in Norwegen ja kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung gibt, machen wir es wie die Norweger. Wir packen den Regenschirm aus, schlüpfen in warme Jacken und feste Schuhe und ab gehts in die Stadt. Da das Schiff ziemlich zentrumsnahe angelegt hat, ist es ja auch nur eine kurze Strecke ins Zentrum.

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Die Kleinstadt ist die Hauptstadt des Südlandes  und wird auch, aufgrund der vielen Aktivitäten für Kinder, liebevoll die „Stadt der Kinder“ genannt.

Unser Aufenthalt ist leider sehr kurz, schon am Nachmittag werden wir Bremerhaven ansteuern.  Davor aber gibts noch das Kapitäns Abschiedsessen und den obligatorischen Abschiedscocktail.

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Unser Tipp:
In Hafennähe – gar nicht zu verfehlen – gibt es einen Fischmarkt. Hier können Sie leckeren, geräucherten Lachs kaufen. Dieser wird Ihnen auch schön Vakuum verpackt. Sie finden dort alles, was sich in norwegischen Gewässern bewegt.

Mittags verlassen wir Kristiansand und steuern auf unser letztes Ziel, Bremerhaven, zu. Für uns ist aber die Reise noch nicht ganz zu Ende. Wir bleiben noch eine Nacht in Bremerhaven.

Gemütlich verlassen wir die Artania am Vormittag und checken im Hotel Atlantic Sail City ein.
Das Hotel hat als Ausgangs- aber auch Ankunftspunkt, für eine Kreuzfahrt, die perfekte Lage.

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Viele wichtige Sehenswürdigkeiten, wie das Auswandererhaus, das Aquarium, Klimahaus usw., liegen in unmittelbarer Nähe des Hotels. Von den Zimmern des Hotels überblickt man fast den gesamten Hafen. Ich wurde in den oberen Stockwerken gebucht und mein Blick vom Zimmer ist einfach nur schön. Ich könnte die Nacht  am Fenster verbringen. Das Frühstück ist ausgezeichnet, mir wäre nichts aufgefallen, was gefehlt, oder was ich vermisst hätte.

Am späten Vormittag nehmen wir den „Hop on Hop off“ Bus und machen eine ausführliche Hafenrundfahrt. Diese ist sehr interessant. Danach gehts ins Aquarium. Hinter dem Hotel liegen einige Schiffe, die man besichtigen kann. Wir entscheiden uns für eine Besichtigung des U-Boots „Wilhelm Bauer“, das im 2. Weltkrieg Geschichte geschrieben hat. Der Eintritt ist sehr moderat und vom Kassier erhalten wir noch extra Infos.

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Das Innere des Bootes ist schon sehr beengend und für mich fast beängstigend. Ich  möchte mir gar nicht vorstellen, wie sich die Jungs damals gefühlt haben. Dieses Boot wurde übrigens von der Besatzung bewusst versenkt, beruhigend ist, dass es nie als Waffe eingesetzt wurde.

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Da wir noch Zeit haben, nehmen wir auch noch den Lift auf die Aussichtsplattform unseres Hotels. Diese ist ehrlich gesagt einfach toll.

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Unser Tipp:
Wenn Sie mobil sind, besuchen Sie die „letzte Kneipe vor New York“, sie bekommen dort die beste Currywurst von Bremerhaven (meine Meinung).
Das U-Boot „Wilhelm Bauer“ und fahren Sie auf den Turm des Hotels Atlantic Sail City, die Aussicht dort ist grandios.
Sollten Sie für den Abend ein nettes Restaurant suchen, empfehlen wir Ihnen das „Natusch“ am Fischereihafen. Nicht nur die Einrichtung und die Liebe zum Detail ist hier genial, die Gerichte sind einfach total köstlich. Reservierung unbedingt erforderlich.

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Die schönsten Reisen gehen einmal zu Ende und so machen auch wir uns auf den Heimweg nach Österreich. AHOI und bis bald!

Die vielen Bilder habe ich nur aus einem Grund hochgelanden – sie sagen nämlich mehr als tausend Worte.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir Kommentare zu dieser Kreuzfahrt hier hinterlassen würdet. So kann ich mich darauf einstellen, ist der Blog zu kurz oder zu lang, sind zu viele Bilder da, passen diese nicht… aber natürlich freue ich mich auch über eure persönlichen Eindrücke und vielleicht war ja jemand unter euch sogar dabei!

Solltet ihr Fehler (Rechtschreibung, Satzzeichen, Satzstellungsfehler usw.) finden, dürft ihr diese gerne behalten, ich benötige sie nicht mehr!

Liebe Grüße
Eure Waltraud

 

 

7 Antworten auf “Norwegens Fjorde”

  1. Wir haben die Reise im Mai 2017 gemacht und es hat uns so gut gefallen, dass wir diese Reise bestimmt nochmal machen werden.

    Der Blog-Artikel hat die richtige Länge, bietet ausreichend Information, die Bilder sind ein Traum und Schreibfehler habe ich nicht gesucht.
    Liebe Grüße aus Wien, Uschi

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  2. diese so schöne Reise habe ich im Sept. 2017 unternommen; auch da lagen alle 3 Schiffe im Hafen, sodass es ein schöner Anblick war; wir hatten auch super-schönes Wetter, lediglich die Überlandfahrt nach Stavanger war total verregnet, sodass wir die herrliche Natur nicht genießen konnten; alle anderen Ausflüge waren von gutem Wetter begleitet; auf der Heimreise hatten wir damals „das Pech“ in den heftigen Sturm zu kommen – ich war davon sehr betroffen u. hatte auch daheim noch sehr damit zu kämpfen; aber das schmälerte nicht diese so schöne Reise ! Ich würde sie immer wieder machen.

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    1. Hallo,
      auch ich war bei dieser tollen Norwegen-Reise dabei. Ich schwelge immer noch in den schönen Erinnerungen. Negativ war eigentlich gar nichts, mit Regenwetter muss man halt in Norwegen immer rechnen. Das Schlimmste war auch für mich der Sturm auf der Rückfahrt nach Bremerhaven, ich hatte damit auch sehr zu kämpfen und das Bad war in dieser Nacht mein Ort. Ich wollte nie mehr auf ein Schiff, doch das Positive hat überwogen und die nächste Kreuzfahrt ist gebucht. Es ist also doch ein sogenannter Kreuzfahrtvirus, der mich infiziert hat.
      Der Bericht von Frau Hansen ist gut geschrieben, ich habe nichts zu meckern. Für mich persönlich hätte er sogar noch ausführlicher sein können.

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  3. ein wunderschöne Bericht über ein tolle Reise, die wir hoffentlich in den nächsten Jahren auch einmal machen dürfen. Ganz lieben Dank und weiterhin viel Freude bei dem Erstellen der Blogeinträge, sie sind einfach lesens- und sehenswert.

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  4. Liebe Frau Hansen,
    es ist schön, dass Sie uns nach langer Zeit wieder einmal auf eine Kreuzfahrt mitnehmen – wie gewohnt, haben Sie beeindruckende Bilder mit Ihrem eigenen ganz besonders
    tiefgehenden Blick ausgezeichnet herübergebracht. Gute Informationen, die ich auch längst nicht alle kenne, insbesondere da wir wieder eine ähnliche Reise im kommenden Jahr mit der „Grand Lady“ machen werden, es fehlte uns nämlich noch Stavanger und nach Ihrem Bericht freuen wir uns erst recht darauf. Wir haben festgestellt, dass man getrost eine Route mehrmals machen kann, weil immer wieder ein anderer Hafen dabei ist, die Jahreszeit eine andere ist oder weil man in der Kürze der Zeit nicht hat alles in Ruhe anschauen können.
    In 1 1/2 Monaten geht es aber zunächst mit der „Weißen Lady“ in Richtung Ostsee. Auf der Adventsreise mit den Ostseeperlen sehen wir uns – oder Miriam – an Bord! Wir konnten dieser Verlockung, die Städte Kopenhagen mit dem lichtgefluteten Tivoli, Göteborg mit dem alten Stadteil Haga, der mir aus familiären Gründen sehr gut bekannten und schönen Hansestadt Rostock mit Overnight in Warnemünde und dem Besuch der Stadt Wismar einmal im Winter (ohne so viele Touristen wie im Sommer) einfach nicht widerstehen. Was kann man sich besseres schenken, als unvergessliche Momente…

    Herzliche Grüße aus Deutschland
    Helga E.-D.

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