Norwegen,Nordkap und Spitzbergen

Am 31. Juli startet meine Reise, als Reiseleiterin einer Gruppe von 45 Personen ins nördliche Eismeer.

In den frühen Morgenstunden, bei sommerlichen Temperaturen sammeln wir unsere Gäste in Minivans ein und beginnen den Transfer zum Flughafen Wien Schewechat. Dort treffen wir auf den Rest der Reisegruppe. Einige davon werden auf MS ALBATROS, für die Route „Große Großbritannienreise“ einchecken und der andere Teil auf MS ARTANIA für Norwegen, Nordkap und Spitzbergen.

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Von den sommerlichen Temperaturen Mitteleuropas wird uns unsere Reise bis an riesige Gletscher des nördlichen Eismeeres führen. Wir werden uns die Nächte zum Tag machen, da dort im Sommer die Sonne niemals untergeht und die gewaltige Natur uns auch Nachts nicht schlafen lassen wird. Wir werden den nördlichsten Punkt Europas passieren um dann auf dem Nordkap in die Endlosigkeit zu blicken. Unsere Kreuzfahrt wird uns die unfassbare Natur eines Landes zeigen, von der viele noch lange sprechen werden. Wir werden eine Tierwelt in Wasser und an Land sehen, so wie wir sie nur in Zoos zuvor gesehen haben. Das Wetter wird einige Male zur Herausforderung werden und die Kulinarik eines Landes wird unsere Gaumen verwöhnen. Am Ende der Reise kreuzen wir in den schönsten Fjorden und bewundern die Vereinbarkeit mit Mensch und Natur.

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Unser Flug führt uns von Wien über Frankfurt nach Bremen. Als Reiseprofi kenne ich den Flughafen Frankfurt am Main nur zu gut und weiß, dass man genügend Zeit für einen Flugzeugwechsel einplanen muss. Wir haben noch kurz Zeit für einen Kaffee und dann geht’s schon wieder weiter. Der Flughafen in Bremen ist übersichtlich, ordentlich und grundsätzlich sind alle sehr freundlich, wenn man den trockenen Humor der norddeutschen Bevölkerung verstehen will.

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Wir haben einen Privattransfer nach Bremerhaven gebucht. Unser Fahrer erwartet uns bereits in der Ankunftshalle. Auf der Strecke Bremen – Bremerhaven sollte man auch genügend Zeit einplanen, da es immer wieder zu Behinderungen kommen kann.

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Derzeit werden Wartungsarbeiten durchgeführt und es ist nur eine Fahrspur frei. Wenn man Zeit hat, ist alles viel entspannter und so können wir uns über die vielen „Drängler“ ziemlich amüsieren und das macht uns die Fahrt sehr kurzweilig.

Ich erzähle meinen Gästen während der Fahrt, was sie am Cruise Terminal in Bremerhaven erwarten wird. Schließlich ist es nicht nur für Phoenix Reisen und dem Hafenmanagement ein großer Tag, den es logistisch zu bewältigen gibt. Auch viele Schaulustige und Besucher sind gekommen um das Flottentreffen der 4 Phoenix Schiffe zu bestaunen. So werden sich an diesem Tag inklusive der Passagiere rund 10.000 Menschen an der Columbuskaje tummeln.

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Viele Aktivitäten wurden dafür geplant und bis meine Gäste an Bord der Schiffe gehen können und ihr schwimmendes Zuhause für die nächste Wochen erkunden können, gibt es viel zu sehen.

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Bei unserer Ankunft können wir sofort einchecken, aber die Schiffe müssen erst noch für die neuen Gäste „flott“ gemacht werden und so haben alle noch Zeit das bunten Treiben im Terminal zu beobachten.

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Nun kann ich meine Gruppe sich selbst überlassen und das „alte“ Traumschiff“ MS Deutschland, das für den Sommer von Phoenix Reisen gechartert wurde, besichtigen.

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Zu oft habe ich dieses wunderbare Schiff über den Bildschirm kreuzen gesehen und nun darf ich es endlich betreten. An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich bekennender Fan der ZDF Serie „Das Traumschiff“ bin, da die Aufnahmen einfach unverwechselbar sind und es eine Lust an Kreuzfahrt und Reisen vermittelt, wie keine Andere.

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Die Deutschland zählt zu den gemütlichen  Klassikern unter den kleineren Ozeanlinern. Hier trifft die Redewendung „klein aber fein“ völlig zu. Luxuriöse Ausstattung der 20iger Jahre gemischt mit familiärer Phoenix Atmosphäre.

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Von Kapitän Hubert Flohr, der schon vor vielen Jahren, das Traumschiff durch die Weltmeeren geführt hat, bekomme ich eine hoch interessante und persönliche Führung. In jedem seiner Worte kann man erkennen, wie tief sein Herz mit diesem Schiff verankert ist.

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Mit maximal 400 Gästen ist es das kleinste Schiff in der Flotte. Die Kabinenausstattung steht aber keinem modernen Schiff hinten an.

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Der Spa Bereich ist wunderschön und strahlt schon beim Betreten eine besondere Ruhe aus. Restaurants und Bars wirken sehr einladend. Überhaupt strahlen alle öffentlichen Räumlichkeiten eine gewisse Gemütlichkeit, verbunden mit dem Luxus der Vergangenheit, aus.

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Nach einer kleinen Kaffeepause muss ich mich leider von diesem Traumschiff verabschieden und mein Weg führt mich zur Albatros, der „weißen“ Lady“ aus der beliebten  ARD Doku „Verrückt nach Meer“. MS Albatros und das Team an Bord sind mir mehr als vertraut, da mein Mann einer der Kapitäne dort ist, derzeit aber auf MS Artania seinen Dienst nachgeht. Hier werde ich nun meine Gruppe, bei einem Cocktail und leckeren Fingerfood, auf die „Große Großbritannienkreuzfahrt“, verabschieden.

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Ich freue mich sehr darauf um viele Gäste endlich persönlich kennenzulernen, da ich einige nur aus Emails und Telefongesprächen kenne. Zu gerne hätte ich diese Gesellschaft länger genossen, aber auch ich musste ein Schiff erreichen und so verabschiedete ich mich nur schweren Herzens. Dennoch ist es schön zu wissen, dass ich diese gelaunten, voller Vorfreude und fröhlichen Gäste an Bord der „weißen Lady“ in den besten Händen des Teams dort, zurückzulassen kann.

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Auf dem Weg zur Artania merke ich die ersten Ermüdungserscheinungen, schließlich bin ich bereits seit 16 Stunden auf den Beinen und die 2 Stunden Ruhe vor unserer Abfahrt zu Hause waren einfach zu wenig. Dennoch muss ich noch ein paar Stunden durchhalten bevor ich den wohlverdienten Schlaf fallen darf.

Für ein Einschiffungsfoto ist man nie zu müde und es muss einfach sein, da es eine wunderbare Erinnerung an die Kreuzfahrt ist. Also lächeln und „klick“, das wars, nun darf ich endlich mein liebstes aller Phoenix Schiffe MS Artania – die „Grand Lady“, betreten.

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Begrüßt werde ich von Kreuzfahrtdirektor Thomas Gleiss, den ich auch schon von vielen Kreuzfahrten kenne und der uns in all den Jahren ein guter Freund geworden ist.

Nun noch schnell meine Gäste an Bord aufsuchen, nachfragen ob auch alle mit den Kabinen zufrieden sind, aber auch um zu sehen, ob es alle bereits an Bord geschafft haben. Aufgrund der guten Logistik sind alle glücklich, wenn auch etwas müde, an Bord und jeder sieht dem großen Auslaufevent entgegen. Die ersten kleinen Boote mit Besuchern und Schaulustigen haben sich bereits in nächster Nähe der 4 Phoenix Schiffe positioniert um ihren Gästen den besten Ausblick zu verschaffen.

Nachdem schon Frühstück und Mittagessen für mich ausgefallen ist, lasse ich das Abendessen auch aus, die nächsten Tage werde ich wahrscheinlich froh darüber sein.

Mittlerweile ist es spät geworden und nun darf auch ich mich zurück ziehen und die Show beim Auslaufen genießen. Die letzten Besucher müssen nun die Artania verlassen und sie warten an der Pier auf das große Abschiedswinken.

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Vor der Artania spielt eine Band wundervollen Jazz und der Kapitän beginnt mit dem Ablegemanöver. 1000 Hände winken uns vom Terminal und den Booten zu. Kapitän Hansen lässt als Abschied 3x  das Schiffshorn erklingen und gleich danach hören wir an Bord „Audemus“ – die Auslaufmelodie der „Grand Lady“, die für zusätzliche Gänsehaut sorgt.

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Es ist einfach wunderbar wenn sich so ein Schiff in Bewegung setzt und Emotionen in Menschen hervorruft, von denen sie selber gar nichts wussten. Selbst ich ertappe mich immer wieder, wenn sich meine Augen mit Salzwasser füllen. Gerade diese Reise ist eine meiner emotionalsten überhaupt. Man bereitet ein Jahr oder vielleicht auch länger die Kreuzfahrt vor, plant für die Gäste bis ins letzte Detail um allen eine unvergessliche Reise zu bieten und dennoch passieren kurzfristig Dinge, die einem einfach aus der Bahn werfen. Sich aus solchen unvorhersehbaren Momenten zu befreien und neu zu motivieren, erfordert eine unglaubliche Selbstdisziplin. Mut und Zuversicht geben dann die Gäste, die sich auf eine schöne, vielleicht unvergessliche Reise begeben und diese haben nur das Beste verdient. Ihnen gegenüber habe ich Verantwortung übernommen, die am Tag der Ankunft zu Hause endet und für die ich einstehe.

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Diese Kreuzfahrt beginnt also für mich mit Gänsehaut und vielen Emotionen. Es ist eine Reise ins Ungewisse und nun gilt es die negative Energie umzuwandeln um daraus das Beste zu machen und um schlussendlich das Gute herauszuholen um eine, im Endeffekt, positive und unvergessliche Erinnerung daraus zu machen. Eine Herausforderung der besonderen Art aber auch aus negativen Ereignissen kann man lernen und das darf man nie vergessen.

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Nachdem wir den Hafen von Bremerhaven verlassen haben, gibt es das letzte Event, die Hobbyfotografen beginnen um die besten Plätze zu buhlen und der Helikopter mit  den Profifotografen an Bord, soll unvergessliche Bilder dieser 4 wunderbaren, weiß-türkisen Schiffe machen.

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Mir persönlich ist es mittlerweile zu spät geworden und ich mache mich auf den Weg in meine Kabine um endlich zu schlafen. Eigentlich stört es mich sehr, dass ich meine Augen nicht mehr offen halten kann, nur zu gerne hätte ich auch ein Foto von den Schiffen selbst gemacht, also raffe ich mich ein letztes Mal auf und gehe an Deck um dieses Bild zu verewigen.

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Südfrankreich 

Séte, Gerne auch das Tor zur Provance gennant. Schon bei der Einfahrt in den Hafen von Séte erkennt man, das die goldenen Zeiten längst verblasst sind. Zurück geblieben ist eine Stadt mit viel südfranzösischem Flair, freundlichen Menschen und unglaublich viel Charakter. Die Zeit steht hier still. Kein Stress, keine Hektik – purer, gemütlicher Alltag. Man ist bemüht, alte Zeiten wieder auferstehen zu lassen und will vom Kreuzfahrttourismus aus dem benachbarten Marseille auch mitnaschen. Séte wird auch gerne als das „Venedig Südfrankreichs“ bezeichnet, da es durch einen Kanal durchzogen ist. Für mich als Venedigfan dann doch etwas weit hergeholt. Bei meinem 1. Besuch hier ist Sonntag und alles noch ein klein wenig ruhiger als an einem Wochentag.

Das Schiff liegt an der Pier und so müssen wir erst einen Shuttlebus zum Hafeneingang nehmen. Alles ist hervorragend organisiert und so geht das sehr flott. Vom Eingang dann sind es noch etwa 5 Gehminuten in die Stadt.

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Die bunten Fischerboote liegen im Hafen und junge Männer treffen sich am Vormittag zum Fischen im Kanal. Alles ist völlig ruhig, man kann schon vergessen, dass sich die Uhr wirklich weiterdreht.

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Sehenswürdigkeiten gibt es nicht all zu viel, aber man kann sich schon die Zeit angenehm vertreiben.  Es gibt auch eine Sightseeing Bus, der die wenigen Sehenswürdigkeiten – die doch ein Stückchen voneinander entfernt liegen, abfährt. Eine kurzweilige Fahrt und so kommt man auch an die schöne Strandpromenade von Séte. Besuchen sollte man die Markthalle, darin befinden sich mitunter auch einige kleine Lokale.

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Hier wird Obst & Gemüse, Fleisch, Fisch, Produkte aus Olivenöl aber vor allem Austern und Muscheln angeboten.

Der Markt hat nur Vormittags geöffnet. Es gibt auch kleine Restaurants in der Halle, in denen man lecker frische Austern aber auch anderen Fisch probieren kann.

Ich spaziere durch die Markthalle und lasse mich natürlich gerne zu einem kleinen Einkauf verleiten. Ein nettes Mitbringsel für die Lieben zu Hause ist Olivenöl aber auch Meersalz mit den verschiedensten Kräutern gemischt. Das Schöne ist, dass das Salz gewogen wird und man auch kleine Portionen zum Ausprobieren zu einem sehr fairen Preis kaufen kann.

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Die Restaurants der Markthalle füllen sich langsam mit Menschen, die zum sonntäglichen Frühschoppen kommen, was ein wenig Heimatgefühle in mir weckt.

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Am Kanal entlang gibt es viele Cafes und Restaurants. Um diese schöne Sonntagsmorgenruhe zu genießen, setze ich mich in eines der Strassencafes und lasse diese Stimmung auf mich wirken.

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Gestärkt mit Croissant und Kaffee steuere ich ein ganz besonderes Ziel an. Den maritimen Friedhof. Der Friedhof ist neben dem Leuchtturm im Hafen, den man auch besichtigen kann, eine kleine Attraktion.

Der Spaziergang dauert etwa 30 Minuten, und dann betritt man diese letzte Ruhestätte der Seeleute und Fischer von Séte. Der Ausblick von oben, über die Stadt und den Hafen ist wunderschön.

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Die Seeleute und deren Familien, die hier ihre letzte Ruhe fanden, haben ein friedvolles Plätzchen mit einem letzten Blick auf die unendliche Weite des Meeres und die Hafeneinfahrt von Séte.

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Hier hören Sie die Nebelhörner der Schiffe ein letztes Mal. Hoch über Ihnen wacht ein weiterer Lechtturm und weist Ihnen den Weg auf ihrer letzten, großen Fahrt.

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Für einen Seemann, eine wundervolle, würdige, letzte Stätte. Ein besinnliches Plätzchen Erde, dessen Besuch sich auf jeden Fall lohnt.

Etwas außerhalb von Séte liegt der kilometerlange breite Sandstrand der Stadt. Leider habe ich nicht mehr die Zeit, um diesen zu besuchen. Bei dieser Hitze, hätte ein kleine Abkühlung im Meer nicht geschadet.

Mit meinem Mann treffe ich mich zum Mittagessen, Wir entscheiden uns natürlich für eine der Spezialitäten der Stadt und bestellen Muscheln in Weißweinsauce.

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Diese sehen nicht nur hervorragend aus, nein sie schmecken auch so. Auf dem Heimweg besorgt Kapitän Hansen noch Austern für seine Offiziere, die keine Möglichkeit hatten an Land zu gehen. Am Abend steht dann die Austernparty in der Offiziersmesse auf dem Programm.

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Jederzeit könnte ich mir vorstellen hier einen Urlaub zu verbringen. Das Meer ist wunderschön, die Strände nicht so überlaufen wie an der Côte d’Azur. Preise, die man sich leisten kann und Menschen, die sich wieder freuen, einige Touristen zu sehen.

 

 

 

Monte Carlo – Formel 1

Das kleine, elegante Fürstentum an der blauen Küste. Das Domizil der Reichen und Schönen, Steuerparadies und Heimat der unvergesslichen Fürstin Gracia Patricia und vieler grandioser Megayachten. So kennt jeder Monaco. Nächstes Wochenende schon verwandelt sich die Stadt in die Showbühne des Grand Prix 2017. Eine unglaubliche logistische Herausforderung da die Stadt zur Gänze umgebaut wird. Tribünen überragen den Hafen, Container für die Fernsehkommentatoren warten darauf ihr zu Hause der nächsten Tage zu beziehen. Sicherheitsgeländer wird entlang der Rennstrecke aufgebaut, die Gehwege entlang der Strecke werden mit einem 2m hohen Drahtzaun gesichert. Die Boxenstrasse wird bereits von den Rennteams bezogen. Überall sichern Securitys die Strecke, sie helfen aber auch Touristen den richtigen Weg zu finden. Am Hafen werden die Yachten auf Hochglanz poliert und die VIP Ankunft per Boot ist mit roten Teppich und bequemen Sofa ausgestattet. Hier warten die Promis auf ihr Wassertaxi um zur Yacht oder aber auch zum Helilandeplatz gebracht zu werden. Monaco habe ich noch nie in so einem Ausnahmezustand gesehen.  Die Monegassen verlassen fluchtartig die Stadt, da viele von ihnen ihre Wohnungen, die man übrigens ab 7800 € fürs Wochende bekommen kann, vermietet haben. Der Aufbau für dieses Megaevent beginnt bereits 3 Monate davor und für den Abbau werden auch etwa 1,5 Monate benötigt. Das heißt eigentlich, das die Stadt während der Sommermonate eine einzige Baustelle ist. 

Während in der Stadt gehämmert und LKWs entladen werden, passiert ähnliches auf unserer Albatros. Auch hier, für das gesamte Team eine Hersusforderung, welche penibel bis ins letzte Detail geplant wurde. 
Die abreisenden Gäste warten fast diszipliniert bis ihr Transfer aufgerufen wird. Dann gehen sie ein letztes Mal über Die Gangway, wo sie von Kreuzfahrtdirektor Michael Osterhout verabschiedet werden. Mitarbeiter der Reiseleitung bringen dann die Gäste weiter zu ihrem  Gepäck, das bereits vor dem Schiff richtig, nach Abreisefarben, geschlichtet wurde. Die Gäste identifizieren ihr Gepäck, welches dann verladen wird, bevor sie in den Bus steigen! Gute Heimreise! Dazwischen kommen LKWs mit dem Proviant der nächsten Reise, welcher auch sofort verladen werden muss. Fast zeitgleich kommen bereits die  ersten Anreisen  am Schiff an. Also auch hier gibt es bis zum Abend viel zu tun. 

Um 18 Uhr für alle Gäste verpflichtend, die obligatorische Rettungsübung. Nun kann der Urlaub beginnen. Bon Voyage und schöne Reise!

#Follow your Heart, it Kows the way“

Eure Waltraud aus Monaco 🇲🇨 

Südpeloponnes

Die Hafeneinfahrt von Kalamata ist ziemlich eng aber mit unserer „kleinen Lady“ schaffen wir das allemal. Kapitän Morten Hansen dreht im Hafenbecken das Schiff, damit wir auch gleich Abfahrtbereit sind. Christian Baumann kontrolliert den Abstand zur Kaimauer mit wachsamen Auge.

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Peloponnes — ist im eigentlichen Sinn eine Halbinsel und wurde nach der Figur der griechischen Mythologie „Insel des Pelops“ benannt. Die südlichen Ausläufer sehen aus, als ob sich Finger über das Ionische Meer legten. Die Besucher erwarten dort tolle Landschaften und viel Historie. Leider ist für uns die Zeit viel zu knapp bemessen um ein Auto zu mieten und diese Landschaften und verschlafenen Orte zu erkunden.

Auf der Insel sind viele verschiedene Völker wie die Römer, Kreuzritter, Türken, Byzantiner verbeigekommen und haben Ihre Spuren hinterlassen. Nur unweit der Südspitze liegt die berühmte Insel der Aphrodite – Kythira.

Da wenig Zeit für Kulturelles ist, spazieren wir wieder mal nur durch die Stadt, suchen uns ein nettes Plätzchen zum Kaffee trinken oder wieder so einen leckeren, frisch gepressen, griechischen Orangensaft und genießen die Frühlingssonne – eigentlich wie immer….

Kalamata ist bei den griechischen Urlaubern sehr beliebt und daher spricht man hier auch sehr wenig Englisch.

Wir wollten uns nochmals mit Olivenöl eindecken, wer weiß schon, wann wir wieder nach Griechenland kommen, aber leider sind die Geschäftszeiten der Shops schon der Sommersaison angepasst und diese öffnen erst um 18:00 – also wenn wir schon wieder ablegen.

Ein Shop hatte geöffnet, leider aber verkauften die Schuhe und kein Olivenöl. Eigentlich Sandalen, jetzt wissen wir auch, WIE die Römer hier Ihre Spuren hinterlassen haben.

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Um heute nicht gänzlich auf griechisches Essen verzichten zu müssen, nehmen wir ein Taxi zurück zur Strandpromenade. Hier haben schon einige Restaurants am Strand geöffnet und viele machen die letzten Handgriffe vor Saisonbeginn. Auf der Suche nach einem netten Restaurant treffen wir auf unseren Chef Ingenieur, er hat sich bereits ins Wasser gewagt und bei satten 20° Wassertemperatur seine persönliche Badesaison eröffnet. Sehr beachtlich lieber Stefan, für mich persönlich knapp am Gefrierpunkt und noch viel zu kalt. Brrrrrrrrrr….

Schließlich haben auch wir das richtige Restaurant, direkt am Strand, gefunden und studieren bereits die Speisekarte. Die gesamte Karte wird noch nicht angeboten, aber unsere Lieblingsspeisen wie griechischer Salat, gegrillte Sardinen, Tzatziki und Kalamaris gibt es ganz frisch, dazu einen Korb mit frischen Brot und ein Gläschen leckeren, griechischen Wein…. was will das Herz mehr?

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Kalamata selber gibt nicht viel her, die Stadt wurde vor einigen Jahren, durch ein Erdbeben, ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Wie durch ein Wunder gab es nicht viele Opfer zu beklagen. Die Altstadt wurde schwerst beschädigt und daher ist nur noch wenig übrig. Der Aufbau geht, wegen der wirtschaftliche Krise Griechenlands, eher schleppend dahin. Wir haben das Beste aus diesem sonnigen Nachmittag gemacht und freuen uns die Stadt gesehen zu haben.

Auf dem Weg zurück zum Schiff muss der Kapitän unbedingt noch ein Bild von der „little Albatros“ nehmen, die vor uns im Hafen liegt.

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Auch hier ist die Zeit des Abschieds gekommen. Unter den Klängen der imposanten Musik von Vangelis und „Conquest of Paradise“ nehmen wir Kurs auf unser nächsten Ziel – Ithaka.

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Abendstimmung im Hafen von Kalamata

„Manche Menschen suchen überall nach dem einen wunderschönen Ort. Wir machen einfach den Ort schön, wo wir gerade sind!“

„Follow your heart, it knows the way“

Eure Waltraud

Sonnenuntergang auf Mykonos

Endlich hat es das Team der Brücke geschafft, den Anker – ganz nach Wunsch des Lotsen – fest mit dem Meeresboden zu verbinden, damit unsere „Weiße Lady“ auch im Wind der Insel, ruhig und sicher auf dem Wasser liegt und somit auch die Sicherheit der Gäste bei der Ausschiffung gewährleistet ist.

Ein Ring von Inseln… etwa ein Fünftel des griechischen Landes verteilt sich im Wasser. Insgesamt gibt es etwa 10.000 Inseln (inkl. der Felseilande). Die Kykladen, wozu auch Mykonos gehört, ist der Inbegriff – mit Ihren weißen Häusern, blauen Türen und dem tiefblauen Wasser des Meeres – der griechischen Inselwelt. Jede dieser Inseln ist eine Welt für sich und zeichnet sich auch durch eine Besonderheit aus. Nicht umsonst haben schon die griechischen Götter die schönsten Inseln bewohnt und vielleicht auch zu dem gemacht was sie heute sind.

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Nachfolger des berühmeten Petros

Mykonos selber ist gerade mal 86km² groß, sehr flach, kahl und immer windig. Im ersten Moment klingt das gar nicht schön und macht schon gar keine Lust auf Urlaub. Sie ist dennoch die meistbesuchte Insel in der Ägäis.

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Die vielen weißen Häuser mit ihren blauen Fensterläden, Türen und Geländer, engen Gässchen, kleinen Kirchen,

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Die Windmühlen einmal von einer anderen Perspektive gesehen

Steinmäuerchen, die schönen Windmühlen und allem voran die Pelikane (Nachfolger des berühmten Pelikan Petros) geben der Insel dieses gewisse Etwas. Das haben auch die Promis, in den 80iger Jahren bereits, entdeckt. Ebenso haben sich hier auch viele Künstler niedergelassen.

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Nachdem das Schiff, vor dem Wind sicher verankert ist, entschließt sich auch mein Mann mit mir in der Stadt Chora einen Spaziergang zu machen, einen Sundowner zu nehmen und den Abend mit einem  griechischen „Mulatschak“ (leckeres Essen und Trinken) ausklingen zu lassen. Wir waren zu oft hier und daher müssen wir nicht mehr auf kulturellen Spuren wandeln.

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Wir lieben einfach die griechische Küche und mit diesem besonderen Inselflair schmeckt alles viel besser.

Um den Sonnenuntergang noch zu erreichen suchen wir ein nettes Lokal und gönnen uns dazu einen leckeren Cocktail. Uns wird ein sehr schöner Sonnenuntergang geboten, das Licht ist perfekt und wir genießen den Blick zu den Windmühlen und auf die untergehende Sonne.

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Danach schlemmern wir uns wieder mal durch die Speisekarte und dann heißt es schon wieder „Leinen los und Kurs auf Peleponnes/Kalamata“!

Fazit: Eine Kreuzfahrt zu den griechischen Inseln sollte immer Santorin und Mykonos beinhalten. Sie sind einfach wunderschön und ganz besonders.

Auf dem Rückweg zum Schiff, durch die engen Gässchen stellen wir fest, dass jedes Haus frisch gestrichen ist, teilweise sind die Maler – selbst im Dunkeln – noch bei der Arbeit. Die Fensterläden und Türen sind in einem kräftigen Azur Ton aufgefrischt worden und sämtliche Shops sind bereits bis lange in die Abendstunden hinein geöffnet. Hier findet man Souveniers, Hübsches für Zuhause und die Arbeiten und Werke der Künstler.

Mykonos ist bereit für den Sommer 2017! Welcome and enjoy!

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„Be thankful and follow your heart, it knows the way!“

Eure Waltraud

Kreta 

Der heiß ersehnte Seetag, am Tag bevor wir in Chania anlegen, beginnt auch sehr gemütlich, mit zunehmenden Wind der das Schiff zum Rollen bringt, fühle ich mich zwar nicht Seekrank aber dennoch etwas mulmig in der Magengegend. Das Wetter ist auch nicht gerade einladend um eine Sonnenliege aufzusuchen und so nutze ich den Tag um mal richtig auszuschlafen. Leider verpasse ich auch das leckere Buffet Magnifique, aber es schadet auch nicht, mal einen Leichtkosttag einzulegen.


Am nächsten Morgen erreichen wir Kreta. Wir haben uns, für den heutigen Tag, ein Auto gemietet und wollen damit ein wenig die Umgebung erkunden. 


Das Auto ein gut gepflegter Audi A3 kostet uns für den ganzen Tag nur 40 Euro, da noch keine Saison ist. 

Erst fahren wir nach Chania und spazieren dort durch die Altstadt zum Hafen.  Trotz das Sonntag ist, sind die Shops geöffnet und überall werden lokale Spezialitäten wie, Gewürze, Olivenöl und Produkte aus Olivenöl aber auch Keramik, angeboten. 

Die verwinkelten Gassen der Altstadt sind sehr gepflegt. Aus den Tavernen duftet es lecker nach griechischem Essen und dazu griechische Musik – es fällt uns wirklich schwer, nicht an einem der traditionell gedeckten Tische, mit ihren blau-weiss karierten Tischtüchern, Platz zu nehmen. Hier ist Griechenland nicht nur drauf, sondern auch drinnen. Kreta ist eine sehr fruchtbare Insel und neben dem Tourismus gibt es hier noch sehr viele Bauern, die vorwiegend von der Olivenölproduktion und der Schafzucht leben. Das „Kreta Schaf“ ist in ganz Griechenland bekannt und wenn man dann noch ein Restsurant findet, wo es traditionell gegrillt wird, sollte man es unbedingt probieren. 


In den Bergen von Kreta wurden die Menschen sehr alt und sehr viele davon doch über 100 Jahre. Grund für deren Gesundheit soll die Art der Zubereitung des Fleisches am Grill gewesen sein. So wurde das Fleisch rund um das Feuer aufgehängt und langsam gegart. Durch diese Methode blieb das Fleisch saftig und das Fett wurde verbrannt. Wir haben uns zwischenzeitlich auf den  Weg Richtung Rethymno gemacht. Wir nehmen die Schnellstraße und wie bei uns, ist auch hier ist sehr viel Polizei unterwegs. Also achtet auf die Geschwindigkeit. Die Fahrt ist sehr kurzweilig und so erreichen wir 40 Min später, die 3.  größte Stadt Kretas. Rethymno ist sehr beliebt bei Studenten und Künstlern. Das Stadtbild prägen Cafés, Tavernen und Shops. Über der Stadt erhebt dich ein altes Fort, was mich persönlich nicht wirklich reizt es zu besichtigen. Zu Füßen  des Forts liegt eine lange Promenade am Meer, die zu langen Spaziergängen einlädt.  In der Ferne leuchtet die schneeweiße Bergspitze des Psiloritis

Schön langsam knurrt der Magen und wir suchen eine traditionelle Taverne auf, in der sehr viele Einheimische Gäste zu finden sind.Ich entscheide mich für Calamaries mit Tzatziki und griechischen Salat abgerundet mit einem Gläschen Weisswein, der Kapitän natürlich für das traditionell gegrillte Lamm. Mit tollem Ausblick, von der Restaurantterrasse, schmeckt das Essen noch viel besser. Auf dem Rückweg kaufen wir Olivenöl für das nächste Jahr, um ein Stückchen Griechenland mit nach Hause zu nehmen. Noch ein schöner Spaziergang durch die engen Gassen von Rethymno und dann müssen wir uns schon wieder auf den Weg zurück zum Schiff machen. Da wir beide unglaubliche Ausflugströdler sind und jeden Moment genießen, haben wir wieder einmal nur die Hälfte unseres geplanten Programmes geschafft. ….und auch hier habe ich einen antiken Brunnen gefunden. 

Kreta kurz zusammengefasst: Eine Insel mit extrem freundlichen Menschen, eine Insel die, auf den ersten Blick nicht mit einem „Wow“ Effekt besticht, wenn man Kreta allerdings erkundet, gewinnt sie ungemein. Eine Insel auf der man nicht nur Badeurlaub machen sollte. 

Kurioses auf Kreta gefunden: Eine Bar 

Weiter geht’s im nächsten Bericht mit dem wundervollen Santorin und Mykonos! 

Bon Voyage! Eure Waltraud

Malta

Alle die Europas Hauptstädte bereist haben, wäre Malta ein „heißer“ Tip. Nach knapp 2 Stunden Flug geniesst man mediterrane Sonne und entdeckt Kulturschätze, die kein Ende finden.

Der erste Eindruck bei der Landung ist allerdings wenig einladend. Der Flughafen gleicht eher einem im Libanon als in Europa. Ich werde hier auf MS Albatros einchecken, daher benötige ich kein Hotel. Das Schiff wird gegen 16:00 im großen Hafen von Valletta anlegen.

Wir werden vom Flugzeug mit einem Bus abgeholt und zu einem doch moderneren Terminal gebracht. Koffer abholen und dann per Taxi zum Hafen. Die Taxis werden am Flughafen von einer Zentrale organisiert und daher kann auch kein Preiswucher entstehen. Das Taxi kostet zum Hafen 15 Euro und das ist vollkommen ok. Allerdings hat sich der Wetterbericht des Piloten bewahrheitet und es beginnt zu regnen, zusätzlich bläst auch ein kühler Wind, der mich gründlich nervt. Keine Stunde später hellt es auf, immerhin, leider es ist noch immer sehr kühl, und endlich kommt auch die „weiße Lady“ um die Ecke.

Schnell einchecken, Mann und Kapitän begrüßen und auf in die Stadt. Mittlerweile dämmert es und die Stassen sind fast leer. Wir spazieren durch die Stadt und gewinnen so einen ersten Eindruck.

Nicht nur unglaubliche Kulturgüter gibt es hier zu bestaunen, nein die Einheimischen lieben gutes Essen. An jeder Ecke befinden sich Restaurants aus denen es lecker duftet.

Wir entschließen uns aber nicht in der Stadt zu essen, sondern nehmen ein Taxi nach St. Julians. Dort gibt es sehr gute Fischrestaurants. Die Auswahl fällt wirklich schwer. Ich denke aber wir haben eine gute Entscheidung getroffen, oder?

Tag 2 auf Malta beginnt sehr früh, schließlich muss heute ein Teil der 6000 jährigen Geschichte besichtigt werden.  Ahas auf Schritt und Tritt. Beginnend mit der Steinzeit über die Araber, die 950 n. Ch. die Orangen nach Malta brachten, bis hin in unser Jahundert. Übrigens, die Orangen durften bleiben, die Araber mussten anderen Eroberern Platz machen. Wer die Stadt durch das große Stadttor

betritt wird erstmal innehalten und sich über das sehr modern gestaltete Stadttor wundern. Ein paar Schritte weiter steht das neue Parlamentsgebäude (rechts im Bild unten)

und daneben wurde mit den Überresten des Royalen Opernhauses ein Open Air Opernhaus gemacht.  Hier trifft, in perfekter Harmonie, Antike auf Moderne.

Das Stadtbild wird geprägt von engen Gässchen,

Gebäuden aus gelben Sandstein mit bunten Balkonen, unterschiedlichsten Baustilen der verschiedensten Kulturen und Kirchen.

Ganz in der Nähe des Hafens besteht die Möhlichkeit per Lift oder Treppen in die Oberstadt zu gelangen. Da beim Lift eine Schlange angestellt ist, nehmen wir die Treppen.

Gezählt haben wir nicht, können aber bestätigen, dass es viele sind. Außer Atem aber mit herrlichen Ausblick erreichen wir, die „Upper Gardens“, unser erstes Ziel, Wo noch immer 2x täglich Kanonenschüsse abgefeuert werden.

Natürlich gibt es dazu auch die Lower Gardens.

Malta ist auch bekannt für die Süßen Köstlichkeiten der Konditoreien. Auf unserem Weg zum nächsten Ziel stoppen wir bei einer der ältesten Cafés, gleich neben den „Grand Masters Palace“.

Nach der kurzen Pause geht es weiter zu St. John’s Co Cathedral, sie ist die Konventskirche des Malteserordens. Unter ihr sind mehrere hundert Ritter begraben. Jedem von ihnen ist ein reich verzierter Stein des Marmorbodens gewidmet.

1798 wurden sie aus Malta vertrieben. Der Orden existiert heute noch und hat den Hauptsitz in Rom, widmet sich nun aber Krankenpflege und Sozialarbeit. Übrigens wurde die Kathedrale rein aus privaten Mitteln finanziert.

Wenn man die Kirche betritt, stockt einem kurz der Atem. Soviel Pracht bewundert man selten.

Für mich am eindrucksvollsten ist das Gemälde von Caravaggio „die Enthauptung Johannes des Täufers“. Mit den verschiedensten Brauntönen und nur einem knalligen Rot, gelingt es ihm die traurige Stimmung perfekt einzufangen. Es verleiht dem Gemälde eine Echtheit, die durch eine ausdrucksstarke Mimik untermalt wird. Man kann beim Betrachten diese leidvolle Stimmung regelrecht spüren. Leider Fotoverbot, daher habe ich kein Foto für euch.

Die Kapellen in den Seitennischen sind großartigen, besonders tapferen Rittern und deren Ländern geweiht.

Außen scheint die Kirche eher schlicht und einfach, das Innere muss man gesehen haben, wenn man auf Malta ist und bitte genügend Zeit einplanen. Es ist auch von Vorteil eher nachmittags dort hinzugehen, da dann eventuell weniger Gruppen unterwegs sind.

An den Wänden wird das Leben von Johannes d. Täufer dargestellt, erstmals wurden hier Öl Farben direkt auf Stein aufgetragen.

Die Stadt Valletta ist sehr hügelig und ein Irrgarten von kleinen Gässchen, in denen sich viele. kleinere Cafés, Restaurant und Geschäfte befinden. Man steigt hunderte von Treppen auf und ab. Viele dieser wurden aber bereits abgetragen und geebnet, damit auch Autos zuliefern können. Früher war es, durch die Treppen einfacher, mit den Pferden die steilen Straßen hochzureiten.

An vielen Häusern sind an den Ecken Heilige zu finden, und versteckt findet man auch kleine wundervolle Brunnen.


Während der Mittagszeit mache ich einen Spaziergang durch die „Hasting Gardens“. Übrigens gibt’s hier einen weiteren Hot Spot für Gratis W-LAN, das die Stadt anbietet. Fast alle Lokale bieten ebenfalls kostenfreies Internet an.

Hier verbringen Studenten aber auch Angestellte ihre Mittagspause.

„Balkone“ oder die diskreten Ausblicke der Damen“. Viele Gebäude hier verfügen über „verbaute Balkone“. In bunten Farben, zerfallen oder renoviert, aus Holz, Stein oder Eisen. Sie alle prägen das gesamte Stadtbild. Manche werden von frechen, gebückten Gnomen „getragen“.

Sie waren einst die diskreten Ausblicke der Damen, man führt diese in die Arabische Belagerung zurück. Heute dienen diese wundervollen Ausblicke der Kommunikation mit den Nachbarn, zum Trocknen der Wäsche,um Büsten zu präsentieren uvm….

Sehr viele der Balkone sind schwer beschädigt und mittlerweile gibt es auch staatliche Unterstützung für deren Renovierung.

In so einer Stadt, sind Parkplätze Mangelware und daher wird jede Ecke ausgenutzt.

Ein seltenes Bild in Städten – Telefonzellen, hier findet man noch einige „Antike“.

Wer schlecht auf den Beinen ist kann mit dem Citycar eine komfortable Tour buchen.

Auf meinem Rückweg zum Schiff muss ich feststellen, dass die Malteser nicht nur nett zu den Touris sind, sie haben auch ein Herz für streunende Tiere. Daumen hoch für diese nette Geste!

Was ich an diesem Tag nicht schaffe ist, die Mittelalterliche Stadt Mdina, sowie das Fort in dem der „Gladiator“ gedreht wurde. Es steht des weiteren noch eine Tour auf die wunderschöne Insel Gozo an. Also ich muss auf jeden Fall wieder kommen und darauf freue ich mich schon jetzt!

Kuriose Deko auf Valletta wie man an dem oberen bild erkennen kann 🙂

Mein nächster Bericht kommt aus Kreta. Liebe Grüße, Ahoi und bis bald!

 

Dubai – „At the Top“

„Last but not least“ – Dubai

Die Koffer sind gepackt und wir laufen in den Hafen von Duabi ein. Neben uns sind auch noch Riesendampfer wie MSC Fantasia und Mein Schiff 3 im Hafen. Da unser Flug erst am späten Nachmittag startet, haben wir beschlossen ein Taxi Richtung Dubai Mall zu nehmen.

Es ist noch relativ früh am Morgen (ca. 9:00) und daher ist noch sehr wenig Betrieb. Wir konnten gemütlich durch die Mall zu den Wasserspielen schlendern. Dort haben wir erstmal einen Kaffee genossen und den Burj Khalifa auf uns wirken lassen.

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Da Max und ich noch nicht „On the Top“ auf dem Khalifa waren, stand das heute auf unserer „To do list“. Der Eingang zum höchsten Gebäude der Welt befindet sich noch in der Mall. Dort haben wir ein Angebot für ein VIP Ticket bekommen. Für 130€ pro Person kommt man auf die 148. Etage, dafür gibt es freies W-Lan, „Fast Line“, einen eigenen Fahrstuhl, ein Modellbausatz vom Burj Khalifa, Getränke und Snacks. In rasanten 43 Sekunden haben wir das 148. Stockwerk, welches in 555m Höhe liegt, erreicht.

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Insgesamt wurde fast 5 Jahre an dem architektonischen Meisterwerk gebaut. Mit einer Endhöhe von 828m ist der Burj Khalifa das Gebäude mit den meisten Stockwerken und somit auch das, mit dem höchstgelegenen nutzbaren Stockwerk, weltweit.

Im Aufzug sieht man während der Fahrt die ganze Entstehung des Turms. Oben angekommen wird einem zunächst einmal mit diesem unglaublichen Ausblick der Atem geraubt. Mit einer 360° Sicht kann man bis in die Wüste von Dubai sehen. Spannend ist, dass es in dieser unglaublichen Höhe auch eine Terasse gibt. Etwa 3 Meter hohe Glaswänder dienen der Sicherheit der Besucher. Wir haben die Zeit auf dem Turm sehr genossen. Schön war auch, dass wir solange bleiben konnten, wie wir wollten und dass es Snacks und Getränke gab. Von oben kann man ganz gut erkennen das Dubai immer noch einer Baustelle gleicht, die wohl nie ein Ende finden wird. Ich bin mir sicher, dass Dubai,  in einigen Jahren,  zu den modernsten Städten der Welt gehören wird.

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Hier hätte ich ewig sitzen bleiben könnnen mit Blick auf die „kleine“ Albatros

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Noch immer befinet sich „the World“ im Bau, 2020 zur EXPO Ausstellung soll diese fertig sein.

Der Vorteil bei den Vip-Tickets ist, dass sich maximal 24 Personen auf dieser Ebene befinden und man nicht um Plätze auf der Terasse oder am Fenster kämpfen muss. Da bei unserem Ticket auch die 124. Etage dabei war wollten wir, auch dort noch, einen kurzen Stopp einlegen. Blöd nur wenn man in der 146 Etage alleine im Aufzug stecken bleibt. Nachdem wir den Notfallbutton betätigt hatten, meldete sich ein netter Mann der uns dann sicher in die 124 Etage brachte. Dort sammelten sich die Menschenmassen und wir waren froh das Geld in VIP Tickets investiert zu haben. Nachdem wir alles erkundet hatten nahmen wir den Lift nach unten. Ich bin jetzt noch begeistert und würde jeder Zeit wieder hinauf fahren.

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Wieder am „Boden der Tatsachen“ zurück haben mein Papa, Kristina und David, die in der zwischenzeit Shoppen waren, in der Mall schon hungrig auf uns gewartet.

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Von oben sah das nicht ganz so mächtig aus 😉

Bei der großen Auswahl an Restaurants viel uns die Entscheidung wirklich schwer.  Vom Griechen über Italiener bis zum Steak Haus bleiben in der Dubai Mall keine kulinarischen Wünsche offen. Wir haben uns für das „Scial House“, das verschiedene Gerichte, wie Sushi, Salate, Steaks u.v.m., anbietet. Mit Blick auf den Burj Khalifa schmeckt es dann doppelt gut ;).

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Sushi in Dubai

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Da es dann schon 13:00 Uhr war, mussten wir zurück zum Schiff, schnell die Koffer abholen und weiter zum Flughafen. Für das Taxi zum Flughafen haben wir 20 USD bezahlt. Geteilt durch 4 Personen sind das 5 USD, also ein Schnäppchen.

Fazit von Dubai: Die Stadt ist immer einen Reise wert. Es ist die Stadt der Superlative, die Wüstenstadt, die Stadt im XXXL-Format. Hier ist alles größer, höher, moderner und exklusiver. Dubai ist seit 2011 eine meiner Lieblingsstädte, und nach diesem Besuch liegt sie, nach wie vor, in meiner Liste ganz vorne.

Um 17:40 hebt das Flugzeug in Dubai ab und unser Urlaub neigt sich somit dem Ende zu. Um 22:00 landeten wir, mit einer kleinen Verspätung, sicher in Wien. Unsere Familien haben sich schon sehr auf unsere Rückkehr gefreut und es ist auch immer wieder schön, nach Hause zu kommen.

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Nun ist es schon fast 3 Wochen her, dass wir wieder zu Hause sind und somit sind wir wieder in unserem Arbeitsalltag angekommen. In meinem Job dreht sich ja ohnehin alles um Urlaub und Ferien, daher kann ich noch etwas weiterträumen…..

Der nächste Urlaub ist schon in Planung und ich werde euch sicher wieder auf meine Reise mitnhemen. Hoffentlich konnte ich euch mit meinen Beiträgen ein bisschen an meiner Kreuzfahrt teilhaben lassen und vielleicht habe ich  auch einen Funken an Lust auf Kreuzfahrt & Meer in euch geweckt.

STAY TUNED

Eure Mirjam

PS: Ab nächste Woche berichtet meine Mutter von der Albatros – von Malta bis Venedig!